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Tapeten Ratgeber





Rapport / Musterversatz

Der Musterversatz, welcher auch Rapport genannt wird, gibt an, um wie viele Zentimeter das Muster auf der nächsten Tapetenbahn verschoben werden muss, um ein einwandfreies Musterbild zu erhalten.


Ansatzfrei

Ansatzfrei
Tapeten mit diesen Symbolen können ohne Beachtung des Musters geklebt werden.


Gerader Ansatz

Gerader Ansatz
Dieses Symbol gibt an, dass die Musterhöhe auf der Tapete auf gleicher identisch ist.


Versetzter Ansatz

Versetzter Ansatz
Gibt ein Hersteller dieses Tapetensymbol an, redet man von einem versetzten Muster. Hier müssen die Bahnen in den vom Hersteller beschriebenen Maßen (Beschreibung) versetzt geklebt werden.



Verarbeitungssymbole

Verarbeitungssymbole gehören mit zu den wichtigsten Symbolen, wenn es um Tapeten geht. Bei der Verarbeitung von Tapeten ist es wichtig, darauf zu achten, wie die Tapete eingekleistert, wie Sie gehangen wird und sogar welche Weichzeit zu beachten ist, um ein optimales Tapezierergebnis zu erzielen. Diese Hinweise stehen auf dem Beschreibungszettel, welcher in jeder Tapetenrolle beigelegt wird. Ein weiteres wichtiges Merkmal ist die Anfertigungsnummer (Batch-no.). Diese steht meist neben oder unter der Artikelnummer auf dem Beschreibungszettel der Tapetenrolle. Die Nummer gibt an, aus welcher Produktionsreihe die Tapete stammt. Zusammenhängende Wandflächen sollten immer mit Tapeten derselben Anfertigungsnummer tapeziert werden, um geringfügige Farbabweichungen vollständig ausschließen zu können.


Bahn einkleistern

Bahn einkleistern
Diese Kennzeichnung bedeutet, dass die Tapetenbahnen mit dem Kleister eingekleistert werden müssen. Dies kann mit einem handelsüblichen Quast oder mit einer Tapeziermaschine durchgeführt werden. Wichtig hierbei ist, die jeweilige Weichzeit des Herstellers zu beachten. Durch das Einkleistern der Tapeten lässt der Kleister die Fasern aufquellen. Blasen- und Faltenbildungen können durch das korrekte einhalten der Weichzeit verhindert werden.


Gestürzt kleben

Gestürzt kleben
Dieses Tapetensymbol weist darauf hin, dass jede zweite Bahn in umgekehrter Richtung geklebt werden muss. Durch dieses Klebeverfahren werden eventuelle Farbunterschiede zwischen den Bahnnähten ausgeglichen.


Wand einkleistern

Wand einkleistern
Dieses Mit einer Farbrolle oder einen Quast kann der Kleister direkt auf der Wand aufgetragen werden. Wichtig hierbei ist, dass der Kleister gleichmäßig aufgetragen wird. Ein unregelmäßiger Auftrag kann dazu führen, dass das Nahtverhalten gestört wird. Dieses Symbol findet man ausschließlich auf Tapeten mit Vliesträger.



Tapetensymbole zum Renovieren

Diese Tapetensymbole zeigen Ihnen an, wie die Tapete im Falle einer neuen Renovierung am einfachsten entfernt werden kann.


Restlos trocken abziehbar

Restlos trocken abziehbar
Haben Sie dieses Tapetensymbol auf Ihrer Beschreibung, können Sie die Tapete, wenn vorher die Wand ordnungsgemäß vorbehandelt wurde, trocken abziehen.


Nass zu entfernen

Nass zu entfernen
Dieses Tapetensymbol gibt Ihnen an, dass Sie die Tapete vor der Entfernung mit Wasser und einem Tapetenlöser befeuchten sollten. Die Tapete sollte nach einer Einwirkzeit von ca. 10 min. zu entfernen sein. Ein häufigeres Befeuchten der Wände lässt die Tapete meist leichter entfernen.


Spaltbar

Spaltbar
Bei spaltbaren Tapeten kann die Oberschicht meist trocken entfernt werden. Die Unterschicht, meist auch Makulatur genannt, kann je nach Beschaffenheit auf der Wand kleben bleiben. Sie darf nicht beschädigt und muss saugfähig sein.


Dupliert

Dupliert
Duplierte Tapeten haben eine hochwertige Prägestruktur, die aus einer formstabilen Doppelprägung besteht. Durch diese besondere Beschichtung bleibt die Prägung beim Tapezieren erhalten.



Eigenschaften - Beständigkeit

Jede Tapete hat besondere Eigenschaften. Die meisten Eigenschaften werden zwischen Wasch- und Scheuerbeständig sowie ausreichend – und hervorragend lichtbeständig unterschieden. Hier werden das Reinigen und die Farbbeständigkeit gegen Licht der Tapete erklärt.


Ausreichend lichtbeständig

Ausreichend lichtbeständig
Bei längerer und direkter Sonneneinstrahlung kann es zur Vergilbung der Tapete kommen.


Befriedigend lichtbeständig

Befriedigend lichtbeständig
Diese Tapeten können nach langer direkter Sonneneinstrahlung vergilben.


Gut lichtbeständig

Gut lichtbeständig
Die Tapete ist gut gegen Sonneneinstrahlung geschützt.


Ausgezeichnet lichtbeständig

Ausgezeichnet lichtbeständig
Diese Tapeten sind hervorragend gegen Sonneneinstrahlung geschützt und weisen meist keine Vergilbung auf.


Leicht waschbeständig

Leicht waschbeständig
Kleisterrückstände können mit einem feuchten Tuch entfernt werden. Dies muss am besten sofort nach Verschmutzung gemacht werden.


Hoch waschbeständig

Hoch waschbeständig
Tapeten können von Schmutz und wasserlöslichen Flecken mit Seifenwasser und einem feuchten Tuch oder mit einem Schwamm vorsichtig gereinigt werden. Dies muss am besten sofort nach Verschmutzung gemacht werden.


Scheuerbeständig

Scheuerbeständig
Bei Tapeten mit diesem Symbol können Verschmutzungen mit einer milden Seifenlösung und einer weichen Bürste wieder von dem Obermaterial entfernt werden. Von starkem Reiben auf der Tapete ist dringend abzuraten, da sonst das Obermaterial beschädigt werden könnte.


Hoch scheuerbeständig

Hoch scheuerbeständig
Bei Tapeten mit diesem Symbol können Verschmutzungen mit einer Seifenlösung und einer weichen Bürste wieder von dem Obermaterial entfernt werden. Von starkem Reiben auf der Tapete ist dringend abzuraten, da sonst das Obermaterial beschädigt werden könnte.



Gütezeichen und Zertifizierungen

Tapeten werden auf verschiedene Anforderungen geprüft und zertifiziert. Die folgenden Gütesiegel erklären Ihre Bedeutung auf spezielle Anforderungen.


CE-Zeichen

CE-Zeichen
Die CE-Kennzeichnung ist auf Richtlinien des EU-Rechts zurückzuführen und markiert sicherheitsgeprüfte Produkte. Tapeten mit CE-Zeichen sind nach der Norm EN 15102 ausgezeichnet und erfüllen bestimmte Anforderungen zum Brandschutz sowie zur Freisetzung von gefährlichen Stoffen, wie z.B. Schwermetallen.


RAL-Zeichen

RAL-Zeichen
Das RAL-Gütezeichen signalisiert dem Verbraucher eine geprüfte Tapetenqualität und garantiert, dass keine gesundheitlichen- oder ökologischen Gefährdungen von den Tapeten ausgehen.


FSC-Zeichen

FSC-Zeichen
Das FSC-Siegel des Forest Stewardship Council (FSC) gewährleistet, dass das verwendete Holz aus nachhaltiger und umweltgerechter Waldbewirtschaftung stammt. Das Label findet sich auf Holz- und auf Papierprodukten.



Welche Tapetenarten gibt es?

Nicht nur die Tapetendesigns unterscheiden sich voneinander, sondern auch die Materialien auf denen sie gedruckt werden. Jede Tapetenart hat seine eigenen besondere Eigenschaften und Qualitäten.


Überstreichbare Tapeten
Bei Überstreichbaren Tapeten muss im Anschluss die Tapete noch mit einer Dispersionsfarbe, Latexfarbe oder Acrylfarbe überstrichen werden.


Vliestapeten
Vliestapeten haben den Vorteil, dass sie direkt ohne Weichzeit an die Wand tapeziert werden können. Tapeten aus Vlies sind dimensionsstabil und können kleinere Risse an der Wand überbrücken bzw. ausgleichen. Bei einer ausreichenden Vorbehandlung können Vliestapeten, bei einer erneuten Renovierung, restlos trocken abgezogen werden.


Vinyltapeten
Durch ihre Vinylschicht sind diese Tapeten besonders strapazierfähig. Ihre Oberfläche ist nicht nur abwaschbar, sondern auch scheuerbeständig. Vinyltapeten lassen sich von ihrem Trägermaterial spalten. Besonders geeignet sind diese Tapeten für Treppenhäuser und Räume mit einer hohen Beanspruchung.


Papiertapeten
Papiertapeten bestehen aus zwei Papierschichten. Sie sind besonders atmungsaktiv und umweltfreundlich. Der Kleister muss auf die Tapetenbahn aufgebrat und eine Weichzeit von 5-10 Minuten sollte eingehalten werden. Hier unbedingt die Zeitangaben des Herstellers beachten. Diese finden sie auf ihrem Einleger.


Textiltapeten
Bei Textil Tapeten werden verschiedene natürliche Fäden und Stoffe auf der Oberfläche des Trägers verarbeitet. Durch die Verarbeitung von Textilien besitzen diese Tapeten ein besonders hochwertiges Aussehen.


Prägetapeten
Prägetapeten weisen eine reliefartige Oberfläche auf, die nach dem Tapezieren erhalten bleibt und eine lebendige Oberflächenstruktur ergeben. Die Prägung wird durch zwei Walzen produziert.



Einfarbige Farbgestaltung
Schlicht und dennoch modern und interessant wirkt eine Farbgestaltung, bei der nur eine Farbe mit unterschiedlichen Nuancen verwendet wird. Der Kontrast zwischen hellen und dunklen Farben entzerrt die einseitige Farbwirkung.


Bunte Farbgestaltung
Mit bunten Farbgestaltungen lassen sich Impulsive und kontrastreiche Wohnideen umsetzen. Aufeinander abgestimmte Farbkombinationen wirken spannend und lebhaft. Hier sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.


Kontrastreiche Farbgestaltung
Tapeten mit dunklem Untergrund und hellem Muster wirken in der Regel festlicher als Tapeten mit hellem Untergrund und dunklem Muster. Diese wirken eher modern.



Wie wirken Farben?

Die Farbgebung einer Tapete ist entscheidend für die Raumwirkung. Farben können verschiedenste Emotionen auslösen – sowohl positiv als auch negativ.


Rot
ist in Kombination mit anderen Farben dominant. Auf großen Flächen kann Rot geradezu dramatisch wirken. Rot eignet sich hervorragend als Akzentfarbe.


Hellblau
weitet Räume optisch und sorgt für eine ruhige, klare Atmosphäre. Liegen die Fenster jedoch nach Norden, dann verstärkt Blau die kühle Lichtstimmung im Raum.


Grün
wirkt entspannend und eignet sich für Räume, in denen man Erholung sucht, denn die Farbe stellt eine Verbindung zur Natur her.


Gelb
hellt den Raum auf und vergrößert ihn optisch. Außerdem wirkt Gelb aufmunternd und freundlich.


Orange
verbindet die Wärme von Rot und das Strahlen von Gelb. Sie steckt voller Energie und eignet sich sehr gut für verspielte Akzente.


Violett
ist eine Einrichtungsfarbe, die auffällt und originelle Akzente setzt.


Weiß
ist sehr beliebt als Basisfarbe für große Flächen und Räume. Einen eigenen Charakter entwickelt Weiß aber erst durch das Mischen mit anderen Farben.


Schwarz
absorbiert das vorhandene Licht, wodurch kleine Räume enger wirken. Gemischt mit weiß wird aus Schwarz Grau, das edel und urban, aber auch etwas unnahbar wirkt.


Gold und Silber
eignen sich perfekt für Akzente. Beide Farben lassen sich jedoch nicht mit anderen Farben abtönen.



Wie kann ich die Raumwirkung verändern?

Wie Wirken Räume auf uns? Wir können mit Tapeten unsere Wahrnehmung und Proportionen optisch verändern. Wir lassen dadurch die Räume breiter und schmaler, oder höher und niedriger wirken.


Wie lasse ich einen Raum höher wirken?
Um einen Raum höher wirken zu lassen eignen sich besonders Tapeten, die ein Muster in Längsrichtung aufweisen, wie z.B. Streifen die Senkrecht verlaufen. Diese Tapeten strecken den Raum optisch. Unterstützen können wir es ebenfalls mit einer hellen Decke. Ein Raum wirkt höher, wenn der Boden und die Wände dunkler gestaltet werden.


Wie lasse ich einen Raum schmaler wirken?
Um einen Raum schmaler wirken zu lassen, eignen sich besonders Tapeten, die ein Muster in Längsrichtung aufweisen, wie z.B. Streifen die Senkrecht verlaufen. Aber nicht nur Streifen können die Proportionen einer Wand optisch verändern, auch Tapeten mit großen Motiven in dunklen Farben lassen eine Wand optisch verkleinern.


Wie lasse ich einen Raum breiter wirken?
Um einen Raum breiter wirken zu lassen, eignen sich besonders Tapeten, die ein Muster in Querrichtung aufweisen, wie z.B. Streifen die Waagerecht verlaufen. Außerdem können kleine Muster in hellen Farben die Wände größer wirken lassen.


Wie lasse ich hohe Räume niedriger erscheinen?
Wir können durch eine dunkel gestrichene Decke die Räume niedriger wirken lassen. Auch eine Unterbrechung auf der Wand mithilfe von Bordüren oder Zierprofilen, die zwei verschiedene Tapeten waagerecht voneinander trennt, ist eine weitere Möglichkeit den Raum niedriger wirken zu lassen.



Wie entferne ich die alte Tapete?


Bevor sie einen Raum neu tapezieren können, müssen sie zuerst die alte Tapete entfernen.

Bitte überprüfen sie zuerst was für eine Tapete sich auf ihrer Wand befindet.

Tapeten lassen sich nass entfernen, wenn sichergestellt ist, dass die Feuchtigkeit bis zum Kleister gelangt und dieser durch die Feuchtigkeit angelöst wird. Das warme Wasser kann mit einem breiten Pinsel oder Quast aufgetragen werden. Es empfiehlt sich einen Tapetenlöser dem Wasser hinzuzufügen. Bei besonders dicken Tapeten kann die Oberfläche mit einer Perforierwalze bearbeitet werden. Hier ist darauf zu achten, dass die Walze von oben nach unten abgerollt wird. Nach einer kurzen Einwirkzeit lassen sich die Tapeten mit einem breiten Spachtel entfernen.

Bei Vliestapeten können sie die alte Tapete, wenn die Wand vorher entsprechend vorbehandelt wurde, einfach trocken entfernen. Es empfiehlt sich die Tapete bei gleichmäßiger Zugkraft von unten nach oben abzuziehen.

Bei Spaltbaren Tapeten können sie die oberste Schicht trocken entfernen. Ist die untere Schicht intakt kann diese als Makulatur verwendet werden. Ist die Schicht beschädigt sollten sie diese nass entfernen.



Wie berechne ich, wie viele Rollen ich brauche?


Wenn Sie die Wandbreite durch die Rollenbreite der Tapete teilen, erhalten Sie die Anzahl der benötigten Tapetenbahnen.

Um herauszufinden, wie viele Bahnen Sie aus einer Tapetenrolle bekommen, teilen Sie die Länge der Tapetenrolle durch die Deckenhöhe und die Länge des Rapports.



Wie bereite ich den Untergrund vor?


Die Untergrundvorbereitung ist eines der wichtigsten Dinge, bevor man anfängt zu tapezieren. Oftmals ist eine unsachgemäße Untergrundvorbereitung die Ursache für Blasen auf der Tapete und Haftmängel an der Wand. Sie können verschiedene Untergründe folgendermaßen Prüfungen und Vorbereitungen vorgenehmen.


Neuputz-Kalkzementputz:
  • Testen sie die Saugfähigkeit des Untergrundes, indem sie die Wand mit Wasser benetzen.
  • Entfernen sie Sinterschichten, indem sie die Wand anrauen.
  • Grundieren sie die Wand mit pigmentierten Haft- oder Tapetengrund.


Gipsputz:
  • Wand mit dem passenden Tapetenkleister vorkleistern oder mit einem Acryl Tiefgrund grundieren.
  • Testen sie die Saugfähigkeit des Untergrundes, indem sie die Wand mit Wasser benetzen.
  • Entfernen sie Sinterschichten, indem sie die Wand anrauen.


Betonflächen:
  • Testen sie die Saugfähigkeit des Untergrundes, indem sie die Wand mit Wasser benetzen.
  • Entfernen sie Sinterschichten, indem sie die Wand anrauen.
  • Grundieren sie die Wand mit pigmentierten Haftgrund oder Tapetengrund.
  • Eine zu geringe Saugfähigkeit der Wand kann durch ein Renovierungsvlies ausgeglichen werden.


Gipskarton:
  • Bei Vliestapeten muss der Gipskarton mit pigmentiertem Haftgrund oder Tapetengrund grundiert werden, damit weiße Spachtelnähte nicht durch die Tapete sichtbar werden.
  • Bei Tapeten mit Papierträger muss eine Grundierung mit einem Acryl Tiefgrund erfolgen.


Holzuntergründe:
  • Um eine Verfärbung der Tapete zu verhindern, sollte der stark saugfähige Holzuntergrund am besten mit einem Isolieranstrich vorbehandelt werden.



Welchen Tapetenkleister verwende ich?


Damit die Tapete den richtigen halt hat, sollten sie sich für den richtigen Tapetenkleister entscheiden. Worauf sie achten müssen und welche Kleisterart zu welcher Tapete passt, erfahren sie hier.


Vliesträger:
Bei Vliestapeten ist ein spezieller Vlieskleister für die Verarbeitung zu verwenden. Dieser bleibt länger offen und trocknet nicht so schnell ein, weshalb er sich hervorragend für die Wand-Klebetechnik eignet.


Papierträger:
Bei der Verarbeitung von Papiertapeten wird Normal- bzw. Spezialkleister verwendet. Dieser enthält keine Dispersionsanteile und verhindert starkes Flecken auf der Wand. Für eine Verstärkung der Klebekraft kann man bei diesen Kleisterarten 20-30% Dispersionskleber hinzu geben.


Renovierungsvlies:
Bei der Verarbeitung von Renovierungsvlies, kann ein Neuputzkleister verwendet werden. Dieser ist ideal zum Verkleben von glatten und geprägten Vlieswaren. Er besitzt eine sehr hohe Klebekraft und eine hervorragende Anfangshaftung. Optimal für neu verputzte Wände.


Vinyl und Relieftapeten:
Bei diesen Tapeten empfiehlt es sich einen Spezialkleister zu verwenden, welcher mit 20-30% Dispersionskleber vermengt wird. Durch den Zusatz an Dispersionskleber haftet das Untermaterial von spaltbaren Tapeten fester auf dem Untergrund. So kann später das Obermaterial auf der Wand als Makulatur dienen.


Die Verwendung des richtigen Kleister für Ihre Tapete finden Sie auf den Einlegern der Tapete.



Wie tapeziere ich?


Messen sie mit einem Zollstock oder Maßband die Höhe ihrer Wand. Sie sollten ca. 5-10 cm Verschnitt dazu rechnen. Rollen sie die Tapete auf dem Tapeziertisch aus und schneiden die Bahnen zurecht. Bei Mustertapeten sollten sie auf den Rapport achten. Damit sie zügig arbeiten können sollten sie genügend Bahnen vorbereiten.

Sorgen sie dafür, dass alle Fenster und Türen geschlossen sind, damit Zugluft vermieden wird und ihre Tapete nicht ungleichmäßig trocknet. Die optimale Raumtemperatur liegt zwischen 15-20 Grad.

Wichtig ist, dass ihre erste Bahn im Lot ist. Zeichnen sie sich hierfür mit Hilfe eines Lots oder einer Wasserwaage eine Markierung an.

Beginnen sie mit der ersten Bahn in der Nähe vom Fenster und tapezieren Sie mit dem Licht.

Achten sie darauf, dass sie die Tapetenbahnen auf Stoß kleben. Das bedeutet, dass die Bahnen direkt aneinanderstoßen und sich auf keinen Fall überlappen dürfen. Die Nähte sollten zusätzlich noch mit einem Nahtroller angedrückt werden.

Bitte keinen Nahtroller bei einer Prägetapete verwenden, hier kann das Prägemuster beschädigt werden. Diese Tapeten sollten nur mit einem sauberen Tuch vorsichtig angedrückt werden.

Kleister auf der Tapete sollte so schnell, wie möglich vorsichtig mit einem feuchten Tuch oder Schwamm entfernt werden, um flecken zu vermeiden.



Was für Ursachen können Mängel haben?


Die Nähte öffnen sich
Um offene Nähte zu verhindern ist es wichtig, dass die vorgegebene Weichzeit der Tapete eingehalten wird. Beim Tapezieren muss außerdem darauf geachtet werden, dass die Tapeten exakt auf Stoß kleben. Außerdem können die Nähte sich bei Zugluft öffnen. Falls dies der Fall sein sollte, können sie vorsichtig mit einem Pinsel Kleister unter die Naht geben und anschließend mit einem Nahtroller andrücken. Der überschüssige Kleister sollte sofort entfernt werden.


Blasenbildung
Die häufigste Ursache für Blasenbildung ist eine zu kurze oder zu lange Weichzeit der Tapete. Deshalb ist es besonders wichtig auf die korrekte Weichzeit zu achten und alle Bahnen gleich lange einweichen zu lassen. Blasen können auch entstehen, wenn zu wenig Kleister aufgetragen wurde und die Tapete an dieser Stelle keine Haftung hat. Sollte das passieren, gibt es die Möglichkeit mit einer Kleisterspritze vorsichtig Kleister unter die Tapete zu spritzen. Anschließen die Tapete andrucken und den überschüssigen Kleister sofort entfernen.


Flecken auf der Tapete
Sollten Sie beim Öffnen der Tapete feststellen das die Tapeten Verunreinigungen oder sogar Fehlstellen im Druck aufweist, ist dies meist ein Produktion Fehler. Wenn sie diese Tapeten bei Ihrer Bestellung zugesendet bekommen, kontaktieren Sie uns unter service@farben-tapetenwlt.de und wir werden Ihre Reklamation bearbeiten.